Agenda Austria Unabhängig, aber nicht neutral

  • Streiken die Eisenbahner für uns alle?
    von Franz Schellhorn am Samstag, 3. Dezember 2022 um 7:00

    Beschäftige in der Privatwirtschaft müssen sich mit knapp sieben Prozent Gehaltserhöhung zufriedengeben, das ÖBB-Personal pocht auf zwölf Prozent. Der Beitrag Streiken die Eisenbahner für uns alle? erschien zuerst auf Agenda Austria.

  • Warum wir die Arbeitsmarktreform dringend brauchen
    von Hanno Lorenz am Freitag, 2. Dezember 2022 um 14:42

    Das Regierungsprojekt droht zu scheitern. Das wäre schade für das Land. Der Beitrag Warum wir die Arbeitsmarktreform dringend brauchen erschien zuerst auf Agenda Austria.

  • Die neueste Idee der Klimaretter: “Demokratie außer Kraft setzen”
    von Franz Schellhorn am Montag, 28. November 2022 um 15:20

    Schön langsam weiß man nicht mehr, was schlimmer ist: die Erderwärmung oder die geradezu religiöse Untergangssehnsucht einer heranwachsenden Generation. Der Beitrag Die neueste Idee der Klimaretter: “Demokratie außer Kraft setzen” erschien zuerst auf Agenda Austria.

  • Weltklimakonferenzen: Ein Nachruf
    von Jan Kluge am Freitag, 25. November 2022 um 10:22

    Wieder ist eine Weltklimakonferenz unbefriedigend zu Ende gegangen. So lässt sich das Klima nicht retten. Nach 27 Wiederholungen ist diese Institution so heillos ramponiert, dass sie mehr schadet als nützt. Der Beitrag Weltklimakonferenzen: Ein Nachruf erschien zuerst auf Agenda Austria.

  • Was will die Generation Z?
    von Agenda Austria am Donnerstag, 24. November 2022 um 6:00

    Hören Sie “Eine Frage noch…” auf Apple Podcasts, Spotify und Buzzsprout Wer heute jung ist, hat ein Imageproblem. Die sogenannte Generation Z sei arbeitsscheu und bequem, heißt es. Für den eigenen Komfort und eine gute Work-Life-Balance würden die Jungen gerne auf beruflichen Erfolg verzichten. Stimmt das? Nein, sagt der Jugendforscher Bernhard Heinzlmaier im Podcast der Agenda Austria. Jedenfalls stimme es nicht für alle: „Ich halte nichts von pauschalen Beurteilungen.“  Je nach der Zugehörigkeit zu einer bestimmten Schicht sei die Motivation völlig verschieden. Hochqualifizierte könnten sich heute eben aussuchen, wo sie arbeiten wollen. „Ich berate gerade das Bundesheer. Dort suchen sie IT-Fachleute. Die Bewerber kommen, legen ihre Forderungen auf den Tisch, und das Bundesheer sagt, ‚das können wir nicht machen, wir haben ein Schema‘. Also gehen die Leute wieder.“ So selbstbewusst sei aber nur ein kleiner Teil der jungen Generation, meint Heinzlmaier. Dem sehr großen Rest stellt er die Diagnose „risikoaverser Sicherheitstyp“. Wie äußert sich das? „Sie wollen einen sicheren Job und eine sichere Beziehung, in der Treue groß geschrieben wird. Sie wollen auch eine sichere Lebensumgebung, am liebsten ein Häuschen im Grünen etwas abseits der großen Städte. Es geht um Stabilität und Planbarkeit.“ Gesellschaftliche Umbrüche seien von dieser Generation folglich nicht zu erwarten. Heinzlmaier zitiert den deutsch-koreanischen Philosophen Byung-Chul Han: „In einer Gesellschaft, in der das Liken dominiert, kann es keine Revolution geben.“ Unter 30-Jährige sind mit der Social-Media-Kultur aufgewachsen und hätten gelernt, dass es gefährlich sein kann, sich zu exponieren. „Laut unserer neuesten Studie sagen zwei Drittel der unter 29-Jährigen, es ist besser, nicht alles zu sagen, was man sich denkt. 50 Prozent finden, man kommt weiter, wenn man sich anpasst und unterordnet.“ Völlig out ist laut Heinzlmaiers Studien auch die Rebellion gegen die eigenen Eltern – früher ein fixer Bestandteil des Erwachsenwerdens: „So eine enge Beziehung zwischen Kindern und Eltern wie heute gab es noch nie.“ Die Jungen ließen sich gerne leiten und lenken, sagt der Experte. „Sie sind nicht gerade süchtig nach Verantwortung.“  Heinzlmaier hat sich für die zwei großen Gruppen unter den Jungen tierische Metaphern ausgedacht: Die gut gebildete, privilegierte, international ausgerichtete Oberschicht firmiert als „Wachteln“. Alle anderen gelten als „Pinguine“ – sind also treu, vorsichtig, bescheiden. „Die große Mehrheit gehört zu den Pinguinen. Das sind bekanntlich Vögel, die nicht fliegen können“, erläutert Heinzlmaier.  Die derzeit viel diskutierten Aktionen von militanten Klimaschützern genießen seiner Meinung nach nur geringen Rückhalt in der eigenen Altersgruppe. Lediglich in privilegierten, akademischen Schichten (also bei den Wachteln) gebe es dafür Verständnis, meint Heinzlmaier. „Wir haben abgefragt, wie viel Vertrauen zum Beispiel die Gruppe ‚Extinction Rebellion‘ genießt: 50 Prozent der Jugendlichen wissen nicht einmal, was das ist. Zehn Prozent haben Verständnis, der Rest misstraut denen zutiefst. Klimabewegt ist das Milieu von Greta Thunberg, das sind die Kinder der Privilegierten. Die große Mehrheit will Auto fahren.“  Zur Person: Bernhard Heinzlmaier, 62, hat Philosophie studiert und ist seit Jahrzehnten in der Jugendforschung tätig. Er ist Geschäftsführer der T-Factory Trendagentur mit Niederlassungen in Hamburg und Wien und Vorsitzender des Österreichischen Instituts für Jugendkulturforschung. Heinzlmaier lehrt... Read more » Der Beitrag Was will die Generation Z? erschien zuerst auf Agenda Austria.

  • Wie viel Profit darf es denn sein?
    von Franz Schellhorn am Sonntag, 20. November 2022 um 13:44

    In funktionierenden Demokratien schützt der Staat seine Bürger und Unternehmen vor Willkür. In Österreich läuft es anders. Hier setzt der Staat selbst einen Akt der Willkür. Der Beitrag Wie viel Profit darf es denn sein? erschien zuerst auf Agenda Austria.

  • Haben sie sich etwas überlegt?
    von Jan Kluge am Freitag, 18. November 2022 um 11:44

    Energie. Viele Haushalte dürften Hilfe bei der Gasrechnung brauchen. Aber bald ist Advent. Worauf wartet die Regierung eigentlich? Der Beitrag Haben sie sich etwas überlegt? erschien zuerst auf Agenda Austria.

  • Neue Ideen gesucht
    von Hanno Lorenz am Freitag, 18. November 2022 um 10:30

    Heimische Firmen kämpfen mit akutem Personalmangel. Der Beitrag Neue Ideen gesucht erschien zuerst auf Agenda Austria.

  • Denen geht’s wohl zu gut!
    von Jan Kluge am Donnerstag, 17. November 2022 um 11:14

    Die österreichischen Energieversorger machen Gewinne und überweisen sie an ihre Eigentümer. Also überwiegend an den Staat. Wo genau ist nun eigentlich das Problem? Der Beitrag Denen geht’s wohl zu gut! erschien zuerst auf Agenda Austria.

  • Mit der 25-Stunden-Woche zu mehr Glück und Wohlstand?
    von Franz Schellhorn am Montag, 14. November 2022 um 14:14

    In Österreich und Deutschland werden wegen Teuerung und drohender Rezession kürzere Arbeitszeiten und höhere Steuern gefordert. Und das ist kein böser Witz. Der Beitrag Mit der 25-Stunden-Woche zu mehr Glück und Wohlstand? erschien zuerst auf Agenda Austria.

  • Kann es in diesem Krieg noch einen Sieger geben?
    von Agenda Austria am Donnerstag, 10. November 2022 um 7:00

    Hören Sie “Eine Frage noch…” auf Apple Podcasts, Spotify und Buzzsprout Mehr als acht Monate nach dem Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine ist kein Ende in Sicht. Oberst Markus Reisner, Militärstratege beim Österreichischen Bundesheer, hat im Podcast der Agenda Austria schon vor fast einem halben Jahr einen langen, blutigen Krieg prophezeit. In der Neuauflage des Gesprächs muss er bei dieser Einschätzung bleiben: Ein Ende sei erst in Sicht, wenn eine Seite messbare militärische Erfolge erzielt habe, meint Reisner. „Das wäre die Voraussetzung, dass zumindest einer mit Verhandlungen beginnen muss. Solange es diese durchschlagenden Erfolge nicht gibt, wird der Krieg weitergehen.“ Zuletzt habe die Ukraine zwar einige Städte wieder zurück erobert. Dennoch sei Russland längst nicht am Ende. „Das Paradoxe ist: Trotz der Erfolge auf dem Gefechtsfeld besteht für die Ukraine die Gefahr, in Nachteil zu geraten, weil es nicht gelingt, den russischen Angriffen auf die Infrastruktur etwas entgegenzuhalten“, analysiert Reisner. Einen Sieger kann es nach Ansicht des Experten nicht mehr geben: „Ich würde den Begriff Sieg in diesem Zusammenhang vermeiden“, sagt er. Dafür sei schon zu viel Schreckliches passiert. „Wir stehen vor den Trümmern der europäischen Sicherheitsarchitektur. Die Strategie der Russen ist jetzt offenbar, die Dinge, die sie nicht bekommen, zu zerstören. Und die europäische Bevölkerung ist Teil eines Wirtschaftskriegs, der auf jeden Fall zu einem Wohlstandsverlust führen wird.“ Er hoffe nur, dass der Konflikt regional einhegbar bleibe und beide Seiten an den Verhandlungstisch zurückkehren.  „Momentan sagt die Ukraine, wir wollen diesen Weg bis zum Schluss gehen. Die Frage ist, ob das so bleibt. Auch Russland sagt, wir wollen unsere Ziele erreichen, koste es, was es wolle. Vielleicht gibt es auch hier irgendwann die Einsicht, dass es sich nicht mehr ausgeht.“ Anders als in der Öffentlichkeit vermittelt, sei die Kommunikation im Hintergrund wohl doch nicht gänzlich zum Stillstand gekommen – weder zwischen den Kriegsparteien, noch zwischen den USA und Russland: „Es gibt sicher Kontakte und Kommunikationskanäle. Der Beweis dafür ist der Umstand, dass ein Gefangenenaustausch zustande kam. Dafür musste kommuniziert werden. Das ist etwas, was uns beruhigen sollte.“ Bevor es zu einer atomaren Eskalation käme, würde man wohl doch noch zum Telefon greifen, ist Reisner überzeugt. Über die Zahl der Opfer kann auch der Militärstratege nur spekulieren: „Wir müssen davon ausgehen, dass beide Seiten mehrere Zehntausend getötete Soldaten haben. Die endgültigen Zahlen werden wir wahrscheinlich nie erfahren. Und es geht ja nicht nur um die Soldaten, sondern auch um die Zivilisten. Allein in Mariupol sind tausende Menschen im Bombenhagel gestorben.“ Sorgen bereitet Reisner die auf beiden Seiten zu beobachtende Eskalation der Sprache. „Wir erleben eine Dehumanisierung des Gegners. Die Russen bezeichnen die Ukrainer nur noch als Faschisten, die Ukrainer sprechen umgekehrt von den Orks – in Anlehnung an den Herr der Ringe. Wir hatten ja eigentlich als Menschheit gedacht, wir hätten uns weiterentwickelt. Jetzt sehen wir, dass wir um nichts klüger geworden sind.“ Wichtig wäre nun, wieder verstärkt auf Diplomatie zu setzen, meint Reisner. „Wir müssen uns die Möglichkeit offen halten, über Kommunikation zu ertasten, wann der eine... Read more » Der Beitrag Kann es in diesem Krieg noch einen Sieger geben? erschien zuerst auf Agenda Austria.

  • Wienerberger-Chef Heimo Scheuch: “Man darf sich nicht hinter Corona verstecken”
    von Nikolaus Jilch am Montag, 7. November 2022 um 16:43

    Ist die Krise schon überstanden? Wienerberger-Chef Heimo Scheuch ist zumindest optimistisch. “Wir hatten einen guten Start in das Jahr 2020. Und in den Märkten wo es einen totalen Lockdown gab, schießt die Bautätigkeit jetzt nach oben.”, so Scheuch. “Wir leben heute schon in der neuen Normalität. Man sieht jetzt schon sehr klar, welche Regionen stärker getroffen wurden und welche weniger. Die Tourismusgebiete leiden sehr stark. Andererseits gibt es Regionen, die von Corona kaum getroffen wurden, etwa Oberösterreich”, sagt der Wienerberger-CEO im Podcast-Gespräch mit Nikolaus Jilch. Die Coronakrise habe offengelegt, wo strukturelle und bürokratische Probleme zu finden sind. Dabei schickt Scheuch vorweg: “Der österreichische Wirtschaftsstandort ist überhaupt nicht schlecht, ganz im Gegenteil.” Aber es gibt eben doch einiges zu bemängeln, so der Chef des weltgrößten Ziegelproduzenten: “Man muss mehr diskutieren, sich mit den Themen auseinandersetzen, um zukunftsorientiert zu agieren. Nur zu sagen: ‘Wir sind die beste Stadt der Welt’ ist nicht genug.” Scheuch sieht Ineffizienzen im Bereich der Gesundheit, bei der Infrastruktur und der Sicherheit. In vielen Bereichen kommt Scheuch zu einem eher bitteren Schluss: “Es ist ein Stillstand, der verwaltet wird. Man darf sich nicht hinter Corona verstecken. Man muss vorangehen”. Auch ein klares Bekenntnis zum Kapitalmarkt wäre von großer Bedeutung, so der gebürtige Kärntner. Die Wirtschaft sei zu stark von der Finanzierung durch Banken abhängig. Und: “Auch den Föderalismus muss man sich irgendwann genauer anschauen.” Hören Sie “Eine Frage noch…” auf Apple Podcasts, Spotify und Buzzsprout Zur Person: Heimo Scheuch (geb. 1966 in Villach) ist seit 2009 Vorstandsvorsitzender (CEO) der Wienerberger AG. Der studierte Jurist sitzt auch im Aufsichtsrat der Wiener Börse AG und ist Präsident des Europäischen Ziegel- und Tondachziegelverbands. Wienerberger ist das älteste Unternehmen an der Wiener Börse und hat erst heuer am Wienerberg eine neue Zentrale eröffnet. Weltweit beschäftigt der Baustoffhersteller rund 17.000 Mitarbeiter an 200 Standorten in 30 Ländern. Die wichtigsten Märkte sind Europa und die USA. Der Beitrag Wienerberger-Chef Heimo Scheuch: “Man darf sich nicht hinter Corona verstecken” erschien zuerst auf Agenda Austria.

  • Mut zum Scheitern: AgendaTalks mit dem Unternehmen Damian Izdebski
    von Agenda Austria am Montag, 7. November 2022 um 15:49

    Im Zuge unserer Veranstaltungsreihe „#AgendaTalks“ gab uns Damian Izdebski, DiTech & TechBold Gründer, Einblicke in die Welt als Unternehmer mit allen Hochs und Tiefs. Der Beitrag Mut zum Scheitern: AgendaTalks mit dem Unternehmen Damian Izdebski erschien zuerst auf Agenda Austria.

  • Zu viel Geld macht uns jetzt arm
    von Franz Schellhorn am Samstag, 5. November 2022 um 17:00

    Die Inflationsraten machen es sich gerade im zweistelligen Prozentbereich gemütlich. Den Parteien an den radikalen Rändern stehen glorreiche Zeiten bevor. Der Beitrag Zu viel Geld macht uns jetzt arm erschien zuerst auf Agenda Austria.

  • Nachtblinde Eurofighter? Egal, nur den ÖBB-Rentnern soll’s gut gehen
    von Franz Schellhorn am Montag, 31. Oktober 2022 um 13:09

    Den Österreichern ist nicht so wichtig, was mit ihrem Steuergeld passiert. Solange genug davon ausgegeben wird. Aber beim Heer gilt jeder Euro als Verschwendung. Der Beitrag Nachtblinde Eurofighter? Egal, nur den ÖBB-Rentnern soll’s gut gehen erschien zuerst auf Agenda Austria.

  • Gibt es ein neues Leben nach der Pleite?
    von Agenda Austria am Donnerstag, 27. Oktober 2022 um 7:55

    Hören Sie “Eine Frage noch…” auf Apple Podcasts, Spotify und Buzzsprout Damian Izdebski war der Gründer und Chef des Computerhändlers Ditech. Nach Jahren mit enormem Wachstum und sehr positiver Medienresonanz schlitterte das Unternehmen 2014 in den Konkurs. Damian Izdebski war plötzlich nicht mehr Everybody´s Darling, sondern ein Pleitier. Diese Erfahrung sei hart gewesen, erzählt Izdebski im Podcast der Agenda Austria: „Ditech war unser Baby, unsere Leidenschaft, unser Lebenszweck. So ein Baby nach 15 Jahren zu Grabe zu tragen, ist kein schöner Moment.“ Doch die Pleite war auch lehrreich. Der Unternehmer hält Vorträge über diese Zeit – und er hat ein Buch mit dem Titel „Meine besten Fehler“ geschrieben. Der Hauptgrund für die Insolvenz von Ditech seien die viel zu hohe Fremdkapitalquote und die starke Abhängigkeit von Kreditversicherern gewesen, sagt Izdebski. Schon im Sommer 2013 sei die Liquidität zusammengebrochen. Im Rückblick hätte sich die schwache Eigenkapitaldecke zwei Jahre vor der Pleite leicht erhöhen lassen, meint Izdebski heute: „Die Investoren standen damals Schlange. Wir wollten sie nur nicht.“ Weil es lange so gut lief, habe sich wohl eine Euphorie breit gemacht. „Ich glaube, wir haben mit dem Erfolg viele Probleme erschlagen. Wie man so sagt: In einem Taifun können auch Schweine fliegen.“ Damian Izdebski und seine damalige Frau Aleksandra zahlten einen hohen Preis – und zwar nicht nur finanziell. Die Reaktionen seines Umfelds seien für ihn emotional am härtesten gewesen, erzählt der Unternehmer. „Kurz vor der Insolvenz hatte ich in meinem Handy wahrscheinlich 1000 Leute gespeichert. Alles super Freunde, zum Teil langjährige Geschäftspartner. Ich war reflektiert genug, um zu wissen, dass es großteils die Freunde des Ditech-Eigentümers waren und nicht die von Damian. Trotzdem ist es sehr hart, zu erkennen, dass sich 90 bis 95 Prozent dieser Menschen in einer Sekunde von dir abwenden. Das bedeutet: Du rufst einen Freund oder Geschäftspartner an, und der hebt nicht mehr ab, auch nicht beim zweiten oder dritten Versuch.“ Doch Damian Izdebski rappelte sich wieder auf. Mit 10.000 Euro, die ihm sein bester Freund geborgt hatte, reiste er für ein paar Monate nach Kalifornien. Die Reaktionen dort hätten ihn enorm aufgebaut, sagt er heute:„In Österreich waren die 15 Jahre Erfolg sofort ausgeblendet und vergessen, es zählte nur mehr die Insolvenz. Für die Amerikaner war die gesamte Geschichte interessant.“ Deshalb habe er anschließend begonnen, das Buch zu schreiben und Vorträge über sein Scheitern zu halten: „Ich habe dieses Wissen sehr teuer bezahlt. Deshalb fände ich es schade, wenn ich es nicht teilen würde.“ Ein Jahr nach der Pleite gründete Izdebski mit Hilfe von Investoren ein neues Unternehmen. Die „Techbold“ ist ein IT-Dienstleister und wächst ebenfalls stark. Ob es noch einmal so kolossal schief gehen könnte wie beim ersten Mal? Kein Unternehmer könne das ausschließen, meint Damian Izdebski, eine Erfolgsgarantie gebe es nie. Aber das Risiko sei bei ihm jetzt minimal. „Wir sind ganz anders finanziert und haben 85 Prozent Eigenkapital statt acht Prozent wie die Ditech.“ Zur Person: Damian Izdebski wurde in Polen geboren und war 15 Jahre alt, als seine Familie nach Österreich auswanderte. Er... Read more » Der Beitrag Gibt es ein neues Leben nach der Pleite? erschien zuerst auf Agenda Austria.

  • Mit freundlichen Grüßen aus Minsk
    von Jan Kluge am Samstag, 22. Oktober 2022 um 7:00

    Die EU erfindet neue Gaspreise. Kein Witz, leider. Der Beitrag Mit freundlichen Grüßen aus Minsk erschien zuerst auf Agenda Austria.

  • Ein Milliardenloch, das niemanden interessiert
    von Franz Schellhorn am Samstag, 22. Oktober 2022 um 6:00

    Finanzminister Brunner präsentierte sein erstes Budget. Fast die gesamten Einnahmen aus der Lohnsteuer fließen ins Pensionssystem. Wir verjuxen die Zukunft unserer Kinder. Der Beitrag Ein Milliardenloch, das niemanden interessiert erschien zuerst auf Agenda Austria.

  • Warum ein Gaspreisdeckel nicht funktionieren wird
    von Agenda Austria am Dienstag, 18. Oktober 2022 um 10:41

    In den letzten Wochen wurde die Möglichkeit eines Gaspreisdeckels intensiv diskutiert. In unserem neuen Explainer-Video haben wir analysiert, ob eine Deckelung der Gaspreise eine Lösung der jetzigen Problemlage sein kann. Unsere Analyse ergibt klar: Ein Gaspreisdeckel ist in Österreich nicht sinnvoll. Das Negativbeispiel unseres Nachbarn Ungarn, welcher einen Preisdeckel auf Treibstoff einführte, zeigt dies deutlich. Diese Maßnahme führte zu Knappheit und Rationierung. Ein weiterer guter Grund gegen einen Gaspreisdeckel ist, dass das österreichische Sozialsystem durchaus in der Lage wäre, von den Preiserhöhungen stärker betroffene Menschen gezielter zu entlasten.   Der Beitrag Warum ein Gaspreisdeckel nicht funktionieren wird erschien zuerst auf Agenda Austria.

  • Was uns Finanzminister Brunner eigentlich sagen wollte
    von Franz Schellhorn am Dienstag, 18. Oktober 2022 um 9:19

    Mittlerweile versenkt die Republik Österreich fast die gesamten Lohnsteuereinnahmen eines Jahres im Pensionsloch. Unsere Zukunft sind die Rentner. Der Beitrag Was uns Finanzminister Brunner eigentlich sagen wollte erschien zuerst auf Agenda Austria.