GERMAN-FOREIGN-POLICY.com Informationen zur deutschen Außenpolitik: Nachrichten + Interviews + Analysen + Hintergründe
- Streit um den PanÂzerÂbauÂeram MonÂtag, 18. Mai 2026 um 23:51
(EigeÂner Bericht) – Der geplanÂte BörÂsenÂgang des deutsch-franÂzöÂsiÂschen PanÂzerÂbauÂers KNDS führt zu neuÂem Streit zwiÂschen BerÂlin und Paris. KNDS, vor mehr als einem JahrÂzehnt durch eine FusiÂon der WafÂfenÂschmieÂden Krauss-MafÂfei WegÂmann (KMW) aus DeutschÂland und NexÂter aus FrankÂreich entÂstanÂden, soll bis späÂtesÂtens Juli an die BörÂse gebracht werÂden. Paris macht Druck: Es will jegÂliÂche VerÂmiÂschung mit dem PräÂsiÂdentÂschaftsÂwahlÂkampf, der im Herbst beginÂnen dürfÂte, verÂmeiÂden. BerÂlin aber bremst: Die BunÂdesÂreÂgieÂrung kann sich nicht entÂscheiÂden, ob sie – wie der franÂzöÂsiÂsche Staat – 40 ProÂzent an KNDS halÂten will oder lieÂber nur 30 ProÂzent; auch 25,1 ProÂzent werÂden genannt. Weil die BerÂliÂner TrägÂheit den gesamÂten BörÂsenÂgang zu gefährÂden droht, zieht KNDS den Schritt nun ohne deutÂsche StaatsÂbeÂteiÂliÂgung in Betracht. Dabei könnÂten RüsÂtungsÂkonÂzerÂne aus andeÂren StaaÂten BeteiÂliÂgunÂgen erwerÂben; so heißt es, FrankÂreich liebÂäuÂgeÂle mit einer EinÂbinÂdung des itaÂlieÂniÂschen KonÂzerns LeoÂnarÂdo, wähÂrend zudem die CzeÂchosÂloÂvak Group (CSG), ein MuniÂtiÂonsÂherÂstelÂler aus Prag, InterÂesÂse an einem EinÂstieg bekunÂdet. ZusätzÂlich droÂhen KorÂrupÂtiÂonsÂvorÂwürÂfe den BörÂsenÂgang empÂfindÂlich zu stöÂren.
- Die ÖffÂnung der StraÂße von HorÂmuz (II)am MonÂtag, 18. Mai 2026 um 0:18
(EigeÂner Bericht) – Die BunÂdesÂreÂgieÂrung stellt über die zwei bereits zugeÂsagÂten KriegsÂschifÂfe hinÂaus weiÂteÂre RüsÂtungsÂgüÂter und SpeÂziÂalÂtrupps für den geplanÂten euroÂpäiÂschen MiliÂtärÂeinÂsatz in der StraÂße von HorÂmuz bereit. Wie VerÂteiÂdiÂgungsÂmiÂnisÂter Boris PisÂtoÂriÂus Ende verÂganÂgeÂner Woche mitÂteilÂte, solÂlen unter andeÂrem SpeÂziÂalÂkräfÂte des SeeÂbaÂtailÂlons in die MeerÂenge vor der iraÂniÂschen KüsÂte entÂsandt werÂden. Sie solÂlen helÂfen, ziviÂle SchifÂfe gegen etwaÂige iraÂniÂsche AngrifÂfe zu schütÂzen. Zudem will BerÂlin eine gröÂßeÂre Zahl von OffiÂzieÂren in die LeiÂtungsÂstäÂbe des bisÂlang von GroßÂbriÂtanÂniÂen und FrankÂreich geführÂten EinÂsatÂzes entÂsenÂden; dies erhöht den deutÂschen EinÂfluss auf die OpeÂraÂtiÂon. DieÂse steht dem Plan TeheÂrans diaÂmeÂtral entÂgeÂgen, sich die KonÂtrolÂle über die StraÂße von HorÂmuz zu sichern. Dazu hat die iraÂniÂsche RegieÂrung vor knapp zwei Wochen eine neue BehörÂde gegrünÂdet, die PerÂsiÂan Gulf Strait AutÂhoÂriÂty (PGSA). BerichÂten zufolÂge konnÂten inzwiÂschen eine ReiÂhe von HanÂdelsÂschifÂfen aus neuÂtraÂlen oder Iran naheÂsteÂhenÂden LänÂdern die StraÂße von HorÂmuz durchÂfahÂren. AllerÂdings werÂden gegen das iraÂniÂsche VorÂgeÂhen interÂnaÂtioÂnal ProÂtesÂte laut – nicht zuletzt in EuroÂpa.
- „Die PerÂspekÂtiÂve des FrieÂdens“am FreiÂtag, 15. Mai 2026 um 21:36
Über den stärÂker werÂdenÂden Kampf der GewerkÂschafÂten gegen MiliÂtaÂriÂsieÂrung und KriegsÂgeÂfahr sprach german-foreign-policy.com mit UlriÂke EifÂler. EifÂler ist GewerkÂschaftsÂseÂkreÂtäÂrin in WürzÂburg und setzt sich bereits seit JahÂren für eine entÂschieÂdeÂne FrieÂdensÂpoÂliÂtik der GewerkÂschafÂten ein. Das sei unumÂgängÂlich – denn „wenn eine GesellÂschaft miliÂtaÂriÂsiert wird“, dann werÂde immer „auch die ArbeitsÂwelt miliÂtaÂriÂsiert“. Das erleÂbe man „ganz aktuÂell“ als KonÂseÂquenz aus der „JahrÂhunÂdertÂaufÂrüsÂtung“, die die BunÂdesÂreÂgieÂrung zur Zeit vorÂanÂtreibt. So müssÂten etwa KranÂkenÂschwesÂtern lerÂnen, KriegsÂwunÂden zu verÂsorÂgen, wähÂrend SachÂbeÂarÂbeiÂteÂrinÂnen in der AgenÂtur für Arbeit darÂin geschult würÂden, ArbeitsÂloÂse an die BunÂdesÂwehr zu verÂmitÂteln. Die GewerkÂschafÂten müssÂten sich der TheÂmaÂtik noch stärÂker annehÂmen; auch, weil alles, wofür sie einÂstünÂden – von LohnÂerÂhöÂhunÂgen bis zur VerÂeinÂbarÂkeit von FamiÂlie und Beruf –, „nur im FrieÂden“ mögÂlich sei: „Im Krieg funkÂtioÂniert das nicht“, hält EifÂler fest. Sie weist auf die vierÂte GewerkÂschaftsÂkonÂfeÂrenz für den FrieÂden am 24./25. Juli in WürzÂburg und auf eine aus der ArbeiÂterÂbeÂweÂgung herÂaus orgaÂniÂsierÂte interÂnaÂtioÂnaÂle Anti-Kriegs-KonÂfeÂrenz am 20. Juni in LonÂdon hin.
- Kampf um die ComÂmerzÂbankam MittÂwoch, 13. Mai 2026 um 21:06
(EigeÂner Bericht) – Der ÜberÂnahÂmeÂkampf um die ComÂmerzÂbank entÂwiÂckelt sich zu einem poliÂtiÂschen KonÂflikt um die Zukunft des euroÂpäiÂschen FinanzÂsysÂtems. WähÂrend die itaÂlieÂniÂsche GroßÂbank UniCreÂdit ihren Anteil an der ComÂmerzÂbank immer weiÂter ausÂbaut und sich mittÂlerÂweiÂle bereits Zugriff auf rund 35 ProÂzent der AktiÂen sichern könnÂte, wächst in BerÂlin der WiderÂstand gegen eine vollÂstänÂdiÂge ÜberÂnahÂme des deutÂschen TraÂdiÂtiÂonsÂkonÂzerns. BunÂdesÂreÂgieÂrung und BankÂfühÂrung warÂnen vor einem VerÂlust der straÂteÂgiÂschen KonÂtrolÂle über eines der wichÂtigsÂten FinanzÂinÂstiÂtuÂte des deutÂschen MitÂtelÂstands. In ItaÂliÂen hinÂgeÂgen wird die geplanÂte ÜberÂnahÂme offenÂsiv als Schritt hin zu euroÂpäiÂschen FinanzÂgiÂganÂten verÂteiÂdigt, die im gloÂbaÂlen KonÂkurÂrenzÂkampf mit BanÂken aus den USA und ChiÂna bestehen solÂlen. HinÂter dem KonÂflikt steht damit nicht nur ein MachtÂkampf um die ComÂmerzÂbank, sonÂdern zugleich die FraÂge, wie weit die InteÂgraÂtiÂon der euroÂpäiÂschen FinanzÂmärkÂte künfÂtig vorÂanÂgeÂtrieÂben werÂden soll – und ob natioÂnaÂle RegieÂrunÂgen dabei überÂhaupt noch KonÂtrolÂle über zenÂtraÂle FinanzÂstrukÂtuÂren behalÂten.
- Kampf um BosÂniÂen-HerÂzeÂgoÂwiÂnaam DiensÂtag, 12. Mai 2026 um 21:59
(EigeÂner Bericht) – Der deutÂsche Hohe RepräÂsenÂtant für BosÂniÂen und HerÂzeÂgoÂwiÂna, ChrisÂtiÂan Schmidt (CSU), wird sein Amt aufÂgeÂben. Dies teilÂte Schmidt am SonnÂtag inforÂmell der FrankÂfurÂter AllÂgeÂmeiÂnen ZeiÂtung mit. Am heuÂtiÂgen DiensÂtag will er seiÂne EntÂscheiÂdung auch offiÂziÂell bei den VerÂeinÂten NatioÂnen bekanntÂgeÂben. Schmidt war in SaraÂjeÂvo von Anfang an auf WiderÂstand gestoÂßen – zum einen, weil er eine gewisÂse Nähe zu kroaÂtiÂschen NatioÂnaÂlisÂten erkenÂnen ließ, zum andeÂren, weil er als ersÂter Hoher RepräÂsenÂtant ohne die traÂdiÂtioÂnell stets einÂgeÂholÂte ZustimÂmung RussÂlands in sein Amt gelangt war. Zudem übte er sein Amt unter fleiÂßiÂgem RückÂgriff auf EinÂgriffsÂrechÂte aus, die keiÂnerÂlei demoÂkraÂtiÂsche LegiÂtiÂmaÂtiÂon haben; seiÂne MaßÂnahÂmen wurÂden weitÂhin als koloÂniaÂle InterÂvenÂtioÂnen eines fremÂden StattÂhalÂters empÂfunÂden. Nun hat ihn jedoch die Trump-AdmiÂnisÂtraÂtiÂon ausÂgeÂbooÂtet. Trump und sein Umfeld verÂfolÂgen in BosÂniÂen-HerÂzeÂgoÂwiÂna GeschäftsÂinÂterÂesÂsen auf dem Gas- und dem RohÂstoffÂsekÂtor und tun das in enger KoopeÂraÂtiÂon mit Schmidts ErzÂfeind MilÂoÂrad Dodik, dem starÂken Mann der RepuÂbliÂka SrpsÂka. Dodik ist vor kurÂzem in WashingÂton empÂfanÂgen worÂden; er intenÂsiÂviert die KoopeÂraÂtiÂon mit Trump und mit desÂsen Clan.
- BunÂdesÂreÂpuÂblik SparÂtaam SonnÂtag, 10. Mai 2026 um 22:31
(EigeÂner Bericht) – DeutÂsche RüsÂtungsÂstraÂteÂgen legen unter dem Titel „SparÂta 2.0“ ein KonÂzeptÂpaÂpier für eine von den USA unabÂhänÂgiÂge AufÂrüsÂtung DeutschÂlands und EuroÂpas vor. Wie die Autoren des Papiers konÂstaÂtieÂren, ist aktuÂell „kein euroÂpäiÂscher KampfÂeinÂsatz“ ohne „SoftÂware oder SysÂteÂme“ aus den VerÂeiÂnigÂten StaaÂten sowie die entÂspreÂchenÂde FreiÂgaÂbe durch WashingÂton denkÂbar. Aus der AbhänÂgigÂkeit könnÂten die euroÂpäiÂschen StaaÂten aber in weniÂgen JahÂren entÂkomÂmen, heißt es in dem Papier; erforÂderÂlich seiÂen neben dem poliÂtiÂschen WilÂlen MitÂtel im Wert von 500 MilÂliÂarÂden Euro im ersÂten JahrÂzehnt. Das sei finanÂzierÂbar, urteiÂlen die Autoren. Sie idenÂtiÂfiÂzieÂren insÂbeÂsonÂdeÂre zehn „FähigÂkeitsÂlüÂcken“, darÂunÂter einiÂge wie etwa die MasÂsenÂproÂdukÂtiÂon von DrohÂnen und der AufÂbau von SatelÂliÂtenÂkonÂstelÂlaÂtioÂnen, an denen deutÂsche UnterÂnehÂmen bereits arbeiÂten. Der Weg zur „VerÂteiÂdiÂgungsÂauÂtoÂnoÂmie“ EuroÂpas gehe über „den EinÂsatz der finanÂziÂelÂlen und indusÂtriÂelÂlen ResÂsourÂcen DeutschÂlands“, stelÂlen die Autoren fest. Sie verÂkörÂpern die immer engeÂre VerÂflechÂtung der deutÂschen PoliÂtik sowie ihrer DenkÂfaÂbriÂken mit RüsÂtungsÂunÂterÂnehÂmen. BesonÂders intenÂsiÂve VerÂquiÂckunÂgen bestehen zur booÂmenÂden DrohÂnenÂinÂdusÂtrie.
- „RechtÂzeiÂtig WiderÂstand leisÂten“am DonÂnersÂtag, 7. Mai 2026 um 23:02
Über die SchulÂstreikÂbeÂweÂgung, die für den heuÂtiÂgen FreiÂtag zum dritÂten bunÂdesÂweiÂten SchulÂstreik aufÂruft, sprach german-foreign-policy.com mit HanÂnes KraÂmer. KraÂmer ist einer der PresÂseÂspreÂcheÂrinÂnen und ‑spreÂcher der SchulÂstreiks gegen die WehrÂpflicht, bei denen am 5. DezemÂber 2025 und am 5. März 2026 jeweils rund 55.000 SchüÂleÂrinÂnen und SchüÂler gegen das WehrÂpflichtÂmoÂderÂniÂsieÂrungsÂgeÂsetz und die droÂhenÂde WieÂderÂeinÂfühÂrung der WehrÂpflicht proÂtesÂtierÂten. Sie forÂdern nicht nur den VerÂzicht auf WehrÂpflicht und MusÂteÂrunÂgen, sonÂdern auch, dass die immensen BeträÂge, die gegenÂwärÂtig in die RüsÂtung gesteckt werÂden, stattÂdesÂsen für BilÂdung und SoziaÂles verÂwenÂdet werÂden. Die SchulÂstreiks geraÂten zunehÂmend unter Druck durch staatÂliÂche StelÂlen; inzwiÂschen konÂtakÂtiert sogar der VerÂfasÂsungsÂschutz – der deutÂsche InlandsÂgeÂheimÂdienst – SchüÂleÂrinÂnen und SchüÂler, die sich bei den Streiks engaÂgieÂren, darÂunÂter Unter-18-JähÂriÂge. KraÂmer erinÂnert darÂan, dass die junÂge GeneÂraÂtiÂon, die gegen die WehrÂpflicht proÂtesÂtiert, stark vom ErleÂben zahlÂreiÂcher KriÂsen geprägt ist. Er ist neben seiÂner TätigÂkeit im RahÂmen der SchulÂstreiks MitÂglied der SDAJ und der DKP.
- Die RealÂpoÂliÂtik der ZeiÂtenÂwenÂdeam DonÂnersÂtag, 7. Mai 2026 um 7:51
(EigeÂner Bericht) – Ohne abschlieÂßenÂdes ErgebÂnis sind in der Nacht zum heuÂtiÂgen DonÂnersÂtag in BrüsÂsel die GespräÂche über den ZollÂdeÂal der EU mit den USA zu Ende geganÂgen. Die endÂgülÂtiÂge VerÂabÂschieÂdung der VerÂeinÂbaÂrung durch das EuroÂpaÂparÂlaÂment steht weiÂterÂhin aus; zahlÂreiÂche AbgeÂordÂneÂte wolÂlen es mit SchutzÂklauÂseln verÂseÂhen, nachÂdem die VerÂeiÂnigÂten StaaÂten es durch die einÂseiÂtiÂge ErhöÂhung einÂzelÂner ZölÂle gebroÂchen und außerÂdem mit AnneÂxiÂonsÂdroÂhunÂgen gegenÂüber GrönÂland die KoopeÂraÂtiÂon insÂgeÂsamt in FraÂge gestellt haben. US-PräÂsiÂdent Donald Trump droht nun mit einer erneuÂten ErhöÂhung der ZölÂle auf Kfz-ImporÂte in die USA von 15 auf 25 ProÂzent, sollÂte der ZollÂdeÂal nicht umgeÂhend in Kraft gesetzt werÂden. Die VerÂeinÂbaÂrung war nach BerichÂten von InsiÂdern im SomÂmer verÂganÂgeÂnen JahÂres fakÂtisch als US-DikÂtat ohne ernstÂhafÂte VerÂhandÂlunÂgen zustanÂde gekomÂmen – gegen starÂke ProÂtesÂte nicht zuletzt aus FrankÂreich. Auf sie gedrunÂgen hatÂten besonÂders die draÂmaÂtisch kriÂselnÂde deutÂsche Kfz-IndusÂtrie und infolÂgeÂdesÂsen auch BunÂdesÂkanzÂler FriedÂrich Merz. Der ZollÂdeÂal schreibt mit PauÂschalÂzölÂlen von 15 ProÂzent auf EU-ExporÂte in die USA bei ZollÂfreiÂheit für US-ExporÂte in die EU dauÂerÂhaft ungleiÂche WirtÂschaftsÂbeÂzieÂhunÂgen fest.
- DeutÂsche IndusÂtrie unter Druckam MittÂwoch, 6. Mai 2026 um 18:58
(EigeÂner Bericht) – Der AngriffsÂkrieg der USA und IsraÂels gegen Iran verÂschärft die bereits bestehenÂde StrukÂturÂkriÂse der deutÂschen IndusÂtrie erhebÂlich. ProÂdukÂtiÂonsÂausÂfälÂle am PerÂsiÂschen Golf bei ErdÂöl, FlüsÂsigÂerdÂgas und andeÂren straÂteÂgisch wichÂtiÂgen RohÂstofÂfen wie HeliÂum lasÂsen weltÂweit die PreiÂse in die Höhe schnelÂlen und die VerÂsorÂgungsÂriÂsiÂken wachÂsen. Dies trifft insÂbeÂsonÂdeÂre die vom Import dieÂser RohÂstofÂfe stark abhänÂgiÂge deutÂsche IndusÂtrie. WirtÂschaftsÂverÂbänÂde warÂnen bereits vor einer StaÂgnaÂtiÂon der IndusÂtrieÂproÂdukÂtiÂon, wähÂrend zugleich die Zahl der UnterÂnehÂmensÂinÂsolÂvenÂzen in DeutschÂland auf ihren höchsÂten Stand seit dem FinanzÂkriÂsenÂjahr 2009 steigt. Die BunÂdesÂreÂgieÂrung hatÂte zuletzt verÂsucht, die deutÂschen EnerÂgieÂimÂporÂte breiÂter aufÂzuÂstelÂlen und die rasant zunehÂmenÂde AbhänÂgigÂkeit von FlüsÂsigÂgas aus den USA zu reduÂzieÂren; auch dies wird jetzt durch die FolÂgen des US-AngriffsÂkriegs konÂterÂkaÂriert. WähÂrend enerÂgieÂinÂtenÂsiÂve IndusÂtrien erhebÂlich unter Druck geraÂten, proÂfiÂtieÂren RohÂstoffÂkonÂzerÂne und FinanzÂakÂteuÂre von den PreisÂsprünÂgen. HoffÂnung auf steiÂgenÂde AbsätÂze könÂnen sich zudem UnterÂnehÂmen machen, die von der steiÂgenÂden NutÂzung erneuÂerÂbaÂrer EnerÂgien und der AtomÂkraft proÂfiÂtieÂren.
- Die ÖffÂnung der StraÂße von HorÂmuzam MonÂtag, 4. Mai 2026 um 22:39
(EigeÂner Bericht) – Ein ersÂtes Schiff der deutÂschen MariÂne ist ins MitÂtelÂmeer aufÂgeÂbroÂchen und soll sich dort für einen mögÂliÂchen EinÂsatz in der StraÂße von HorÂmuz bereitÂhalÂten. Das MinenÂjagdÂboot FulÂda verÂließ am gestÂriÂgen MonÂtag den MariÂneÂhaÂfen in Kiel; sollÂte es zu einem verÂlässÂliÂchen Ende des Iran-Kriegs komÂmen, dann kann es in kürÂzesÂter Zeit in der MeerÂenge am EinÂgang zum PerÂsiÂschen Golf einÂgeÂsetzt werÂden, um dort womögÂlich von Iran gelegÂte Minen zu entÂferÂnen. Das soll im RahÂmen eines von FrankÂreich und GroßÂbriÂtanÂniÂen geführÂten EinÂsatÂzes gescheÂhen, der von beiÂden StaaÂten seit MitÂte März vorÂbeÂreiÂtet wird, zuletzt mit einer poliÂtiÂschen KonÂfeÂrenz am 17. April in Paris, anschlieÂßend mit einer KonÂfeÂrenz von MiliÂtärÂplaÂnern am 22./23. April in LonÂdon. Das BunÂdesÂverÂteiÂdiÂgungsÂmiÂnisÂteÂriÂum zieht außerÂdem den TenÂder Mosel aus dem EinÂsatz der NATO zur FlüchtÂlingsÂabÂwehr in der ÄgäÂis ab, um ihn der FulÂda jetzt als VerÂsorÂgungsÂschiff zur SeiÂte zu stelÂlen. UnterÂdesÂsen führt ein VerÂsuch der Trump-AdmiÂnisÂtraÂtiÂon, die StraÂße von HorÂmuz mit miliÂtäÂriÂschen MitÂteln für HanÂdelsÂschifÂfe zu öffÂnen, wie weitÂhin erwarÂtet zu einem WieÂderÂaufÂflaÂckern der KampfÂhandÂlunÂgen am PerÂsiÂschen Golf.









