GERMAN-FOREIGN-POLICY.com Informationen zur deutschen Außenpolitik: Nachrichten + Interviews + Analysen + Hintergründe

  • Zurück zu den Iran-Sank­tio­nen
    am Frei­tag, 29. August 2025 um 21:10

    (Eige­ner Bericht) – Deutsch­land, Frank­reich und Groß­bri­tan­ni­en haben am gest­ri­gen Don­ners­tag den soge­nann­ten Snap­back gemäß dem Atom­ab­kom­men mit Iran aus­ge­löst und damit der Rück­kehr zu alten UN-Sank­tio­nen gegen das Land den Weg berei­tet. Damit rückt die fried­li­che Bei­le­gung des Kon­flikts in noch wei­te­re Fer­ne. Zuvor hat­ten die drei euro­päi­schen Staa­ten (E3) Tehe­ran mit fak­tisch uner­füll­ba­ren For­de­run­gen kon­fron­tiert –etwa mit der For­de­rung, womög­lich noch vor­han­de­ne Bestän­de an ange­rei­cher­tem Uran umstands­los offen­zu­le­gen. Die ira­ni­sche Regie­rung rech­ne­te bei einer der­ar­ti­gen Offen­le­gung mit einem erneu­ten israe­lisch-ame­ri­ka­ni­schen Angriff auf die eige­nen Lager­stät­ten. In den Ver­hand­lun­gen mit den E3 habe die ira­ni­sche Sei­te ohne­hin den Ein­druck gehabt, „dass die Euro­pä­er seit dem Amts­an­tritt von Prä­si­dent Trump … zuneh­mend an Bedeu­tung ver­lie­ren“, berich­te­te unlängst Irans stell­ver­tre­ten­der Außen­mi­nis­ter Sae­ed Kha­tibzadeh: „Die Euro­pä­er“ hät­ten gezeigt, dass sie zu einer Tätig­keit „als Ver­mitt­ler … nicht in der Lage sind“. Eine Wie­der­in­kraft­set­zung der alten UN-Sank­tio­nen droht äußerst weit­rei­chen­de Fol­gen her­vor­zu­brin­gen – für Iran, aber auch für die Ver­ein­ten Natio­nen.

  • Arbeits­kräf­teim­port aus Indi­en
    am Don­ners­tag, 28. August 2025 um 18:45

    (Eige­ner Bericht) – Die Bun­des­re­pu­blik erzielt bei der Anwer­bung indi­scher Fach- und Pfle­ge­kräf­te zur Deckung des deut­schen Arbeits­kräf­te­be­darfs bis­lang nur eine gemisch­te Bilanz. Dies geht aus aktu­el­len Ana­ly­sen her­vor, dar­un­ter eine Stu­die der Ber­li­ner Stif­tung Wis­sen­schaft und Poli­tik (SWP). Dem­nach ist Deutsch­land zuneh­mend auf Dritt­staa­ten wie Indi­en ange­wie­sen, um sei­nen Arbeits­kräf­te­be­darf etwa in den Berei­chen Mathe­ma­tik, Infor­ma­tik, Natur­wis­sen­schaf­ten und Tech­nik (MINT-Fächer) sowie in der Pfle­ge zu decken. Trotz gewis­ser Erfol­ge sinkt aller­dings etwa der Anteil der in Deutsch­land stark nach­ge­frag­ten indi­schen IT-Fach­kräf­te; zudem erhält die Bun­des­re­pu­blik zwar eine hohe Zahl von Bewer­bun­gen indi­scher Stu­den­ten, kaum jedoch sol­cher von Indi­ens füh­ren­den Uni­ver­si­tä­ten. Ber­lin beklagt sich zudem über eine man­geln­de Rück­nah­me öko­no­misch nicht erwünsch­ter indi­scher Asyl­be­wer­ber durch New Delhi. Deut­lich ver­stärkt wor­den ist in den ver­gan­ge­nen Jah­ren die Anwer­bung von Pfle­ge­per­so­nal vor allem aus dem süd­in­di­schen Bun­des­staat Kera­la. Die­se hat ihre Ursprün­ge bereits in den 1960er Jah­ren und trägt zu einem gra­vie­ren­den Man­gel an Pfle­ge­per­so­nal in Indi­en bei.

  • Wohin ein sol­cher Wahn­sinn führt
    am Mitt­woch, 27. August 2025 um 19:13

    (Eige­ner Bericht) – Rhein­me­tall eröff­net Deutsch­lands größ­te Muni­ti­ons­fa­brik, rech­net mit Rüs­tungs­auf­trä­gen in drei­stel­li­ger Mil­li­ar­den­hö­he und will zu den größ­ten Rüs­tungs­kon­zer­nen der Welt auf­schlie­ßen. In der neu­en Muni­ti­ons­fa­brik in Unter­lüß, die am heu­ti­gen Mitt­woch im Bei­sein von Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter Boris Pis­to­ri­us, Finanz­mi­nis­ter Lars Kling­beil und NATO-Gene­ral­se­kre­tär Mark Rut­te eröff­net wer­den soll, will Rhein­me­tall künf­tig bis zu 350.000 Artil­le­rie­gra­na­ten jähr­lich pro­du­zie­ren. Der Höhen­flug der Unter­neh­mens dau­ert an; bis 2030 wer­de man womög­lich Rüs­tungs­auf­trä­ge im Wert von bis zu 300 Mil­li­ar­den Euro akqui­rie­ren kön­nen, sagt Fir­men­chef Armin Pap­per­ger vor­aus. Pap­per­ger stebt bis 2030 einen Kon­zern­um­satz von bis zu 50 Mil­li­ar­den Euro an. Auf die­sem Niveau bewe­gen sich heu­te die zwei größ­ten Waf­fen­schmie­den der Welt, Lock­heed Mar­tin und RTX (bei­de USA). Wäh­rend Ber­lin bru­ta­le Sozi­al­kür­zun­gen in Aus­sicht nimmt, um die Hoch­rüs­tung zu finan­zie­ren, nimmt die Repres­si­on gegen Kriegs­geg­ner zu. Ein am Diens­tag eröff­ne­tes Anti-Kriegs-Camp in Köln war zuerst wegen der Nut­zung der Paro­le „Krieg dem Krie­ge“ ver­bo­ten wor­den. Die­se ent­stammt einem 1919 publi­zier­ten Gedicht des Schrift­stel­lers Kurt Tuchol­sky.

  • Das Recht des Stär­ke­ren
    am Mon­tag, 25. August 2025 um 22:18

    (Eige­ner Bericht) – Die Trump-Admi­nis­tra­ti­on zieht Sank­tio­nen gegen Reprä­sen­tan­ten der EU sowie ihrer Mit­glied­staa­ten in Betracht, die für die Umset­zung von EU-Regeln für Online-Platt­for­men Ver­ant­wor­tung tra­gen. Berich­ten zufol­ge könn­ten sie zum Bei­spiel mit einer Vis­a­sper­re belegt wer­den. Hin­ter­grund ist, dass die US-Inter­net­kon­zer­ne die in der EU gel­ten­de Pflicht als läs­tig emp­fin­den, offen dis­kri­mi­nie­ren­de, NS-ver­herr­li­chen­de oder ander­wei­tig volks­ver­het­zen­de Inhal­te gemäß dem Digi­tal Ser­vices Act etwa aus sozia­len Medi­en zu ent­fer­nen. Die Debat­te über Sank­tio­nen erfolgt, nach­dem es der US-Regie­rung gelun­gen ist, in den Zoll­ver­hand­lun­gen mit der EU ihre Zie­le umfäng­lich durch­zu­set­zen und der EU-Kom­mis­si­on eine Ver­ein­ba­rung auf­zu­nö­ti­gen, die von Exper­ten als „kata­stro­phal“ für die Wirt­schaft der EU ein­ge­stuft wird. So wer­den auf Lie­fe­run­gen aus der EU in die USA künf­tig Zöl­le in Höhe von 15 Pro­zent erho­ben; Lie­fe­run­gen aus den USA in die EU sol­len hin­ge­gen zoll­frei sein. Zudem dringt Washing­ton auf Maß­nah­men, die die EU bei wich­ti­gen Roh­stof­fen in offe­ne Abhän­gig­keit von den USA brin­gen. Nicht zuletzt soll die EU ihr Chi­na­ge­schäft mas­siv redu­zie­ren und alter­na­tiv­los an die USA gebun­den sein.

  • Rüs­tungs­ko­ope­ra­ti­on um jeden Preis
    am Mon­tag, 25. August 2025 um 18:59

    (Eige­ner Bericht) – Unge­ach­tet jüngs­ter Berich­te über die exzes­siv hohe Zahl an zivi­len Todes­op­fern im Gaza­krieg und trotz der offi­zi­el­len Ein­stu­fung der Lage in Gaza als Hun­gers­not hält Deutsch­land an der Unter­stüt­zung für Isra­els Streit­kräf­te fest. Aktu­el­le Recher­chen des israe­li­schen Maga­zins +972 zei­gen, dass min­des­tens 83 Pro­zent aller Todes­op­fer im Gaza­strei­fen Zivi­lis­ten sind. Die Zahl der Men­schen, die im Gaza­strei­fen ver­hun­gert sind, da Isra­els Rechts­au­ßen­re­gie­rung Hilfs­lie­fe­run­gen mut­wil­lig blo­ckiert, wird bereits mit bei­na­he 300 ange­ge­ben. Die Ankün­di­gung von Bun­des­kanz­ler Fried­rich Merz, bestimm­te Waf­fen­lie­fe­run­gen nicht mehr zu geneh­mi­gen, erweist sich als wenig wirk­sam; sie betrifft den Groß­teil der deut­schen Rüs­tungs­expor­te nach Isra­el nicht. Außer­dem stei­gert die Bun­des­re­pu­blik die Ein­fuhr von Rüs­tungs­pro­duk­ten aus Isra­el. Ber­lin hat dabei vor allem die Aus­wei­tung der Zusam­men­ar­beit mit Start-ups im Visier, die in Gaza die Kriegs­füh­rung mit Künst­li­cher Intel­li­genz (KI) erpro­ben; es hat den Aus­schluss israe­li­scher Start-ups von der EU-For­schungs­för­de­rung blo­ckiert. Dabei neh­men auch in Isra­el selbst die Pro­tes­te gegen die Kriegs­plä­ne der israe­li­schen Regie­rung zu.

  • Redak­ti­ons­pau­se
    am Mitt­woch, 6. August 2025 um 20:21

    german-foreign-policy.com legt bis zum 23. August 2025 eine Som­mer­pau­se ein. Danach lie­fern wir wie­der in gewohn­ter Regel­mä­ßig­keit Nach­rich­ten, Inter­views und Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen zur deut­schen Außen­po­li­tik. Bit­te grei­fen Sie bis dahin auf unser Archiv zurück. Die Redak­ti­on

  • Ein Plan zu Russ­lands „Ent­mach­tung“
    am Diens­tag, 5. August 2025 um 18:53

    (Eige­ner Bericht) – Das Insti­tut der Euro­päi­schen Uni­on für Sicher­heits­stu­di­en (EUISS) ver­öf­fent­licht ein neu­es stra­te­gi­sches Hand­buch mit Vor­schlä­gen zur „Ent­mach­tung“ Russ­lands in den Schwer­punkt­re­gio­nen sei­ner Außen­po­li­tik. Das Doku­ment aus der Rei­he der Chail­lot Papers, der Flagg­schiff-Publi­ka­ti­on des EUISS, befasst sich neben einer Ana­ly­se etwa von Russ­lands „hybri­der Kriegs­füh­rung“ vor allem mit sei­ner Posi­ti­on in fünf stra­te­gisch wich­ti­gen Welt­ge­gen­den – in Chi­na, der Asi­en-Pazi­fik-Regi­on, dem süd­li­chen Mit­tel­meer­raum, Süd­ost­eu­ro­pa und Sub­sa­ha­ra-Afri­ka. So heißt es etwa, Chi­na sei zwar Russ­lands wich­tigs­ter stra­te­gi­scher Koope­ra­ti­ons­part­ner; doch habe sich gezeigt, dass Bei­jing auf Druck reagie­re, was die EU aus­nut­zen kön­ne. Auf die Asi­en-Pazi­fik-Regi­on wie­der­um sei Russ­land ange­wie­sen, um mit sei­nen Ölex­por­ten die Sank­tio­nen zu umge­hen. Im süd­li­chen Mit­tel­meer­raum hin­ge­gen habe Mos­kau mit dem Sturz der Assad-Regie­rung einen Rück­schlag erlit­ten. Wäh­rend es in Süd­ost­eu­ro­pa bemüht sei, die Expan­si­on vor allem der NATO zu ver­hin­dern, set­ze es sich in Sub­sa­ha­ra-Afri­ka mili­tä­risch und mit Aus­lands­sen­dern fest. Dort kön­ne die EU Russ­lands Ein­fluss mit Pro­pa­gan­da­kam­pa­gnen ent­ge­gen­wir­ken.

  • Wehr­dienst im Droh­nen­krieg
    am Mon­tag, 4. August 2025 um 21:20

    (Eige­ner Bericht) – Im neu­en Aus­bil­dungs­pro­gramm der Bun­des­wehr wer­den Rekru­ten bereits in ihrer Grund­aus­bil­dung mit Angrif­fen von Droh­nen ähn­lich den­je­ni­gen im Ukrai­ne-Krieg kon­fron­tiert. Die deut­sche Armee gibt an, bei den inhalt­li­chen Ände­run­gen der Grund­aus­bil­dung, die zum 1. Juli in Kraft gesetzt wur­den, vor allem auch die Leh­ren aus der rus­si­schen Kriegs­füh­rung in der Ukrai­ne gezo­gen zu haben. Ins­be­son­de­re Kleinst­droh­nen haben sich dort als effi­zi­en­te und kos­ten­güns­ti­ge Waf­fen eta­bliert. Mit dem neu­en Aus­bil­dungs­pro­gramm will Ber­lin in den kom­men­den Jah­ren eine sechs­stel­li­ge Zahl an neu­en Reser­vis­ten aus­bil­den. Die Bun­des­wehr plant für den Fall eines direk­ten Krie­ges mit Mos­kau, einen Groß­teil der deut­schen Berufs­sol­da­ten an die Ost­front zu ver­le­gen. Auf deut­schem Ter­ri­to­ri­um sol­len im Kriegs­fall haupt­säch­lich Reser­vis­ten ein­ge­setzt wer­den – im soge­nann­ten Hei­mat­schutz. Um die not­wen­di­ge Zahl an Rekru­ten zur Ver­fü­gung zu haben, soll auf einen „Neu­en Wehr­dienst“ umge­stellt und bis Ende August ein Gesetz ver­ab­schie­det wer­den, das die Wehr­erfas­sung ermög­licht. Es soll bereits Pas­sa­gen ent­hal­ten, die eine kurz­fris­ti­ge Reak­ti­vie­rung der Wehr­pflicht ermög­li­chen.

  • „Zurück zu ech­ter Neu­tra­li­tät“
    am Don­ners­tag, 31. Juli 2025 um 22:58

    – Über Öster­reichs Neu­tra­li­tät sprach german-foreign-policy.com mit Gerald Ober­ans­mayr. Ober­ans­mayr ist Akti­vist der Soli­dar­werk­statt Öster­reich, die sich für eine „ech­te Frie­dens- und Neu­tra­li­täts­po­li­tik“ ein­setzt. Von einer sol­chen kann in Öster­reich, wie Ober­ans­mayr berich­tet, zur Zeit kei­ne Rede sein. Viel­mehr haben Öster­reichs Regie­run­gen die Neu­tra­li­tät des Lan­des ins­be­son­de­re seit dem EU-Bei­tritt im Jahr 1995 sys­te­ma­tisch auf­ge­weicht – unter ande­rem durch die Ein­glie­de­rung in EU-Mili­tär­struk­tu­ren, durch die Betei­li­gung an der mas­si­ven Auf­rüs­tung der EU und durch die im Öster­rei­chi­schen Staats­ver­trag von 1955 ursprüng­lich ver­bo­te­ne mili­tä­ri­sche Koope­ra­ti­on mit der deut­schen Bun­des­wehr. Die­se ist mitt­ler­wei­le eng; bereits vor gerau­mer Zeit erklär­te der Streit­kräf­te-Kom­man­dant des öster­rei­chi­schen Bun­des­hee­res: „Wenn man heu­te nach Deutsch­land fährt, ist das kei­ne Aus­lands­dienst­rei­se mehr.“ Die Bun­des­re­pu­blik set­ze sich über die öster­rei­chi­sche Neu­tra­li­tät umstands­los hin­weg, berich­tet Ober­ans­mayr, der einen frü­he­ren deut­schen Bot­schaf­ter in Wien mit der Aus­sa­ge zitiert: „Solan­ge ihr mit uns in den Krieg zieht, ist uns euer Sta­tus egal.“

  • Teil der deut­schen Pro­duk­ti­ons­ket­ten (II)
    am Don­ners­tag, 31. Juli 2025 um 20:21

    (Eige­ner Bericht) – Vor der Amts­ein­füh­rung des neu­en pol­ni­schen Prä­si­den­ten Karol Naw­ro­cki wer­den in Ber­lin Sor­gen über eine mög­li­che Ver­schlech­te­rung der Bezie­hun­gen zwi­schen Deutsch­land und Polen laut. Nach den Par­la­ments­wah­len im Okto­ber 2023 war in der Bun­des­re­pu­blik wie auch in wei­ten Tei­len der EU das Come­back des neo­li­be­ra­len Pro-EU-Minis­ter­prä­si­den­ten Donald Tusk gefei­ert wor­den. Aller­dings kann Tusk wich­ti­ge Geset­zes­vor­ha­ben nicht durch­set­zen und wird auch wei­ter­hin kaum dazu in der Lage sein, da mit Naw­ro­cki auch in Zukunt ein Par­tei­gän­ger der Kac­zyń­ski-Par­tei PiS das Amt des Prä­si­den­ten aus­üben wird und gegen ihm miss­lie­bi­ge Plä­ne sein Veto ein­le­gen kann. Die PiS und Tusks Bür­ger­platt­form unter­schei­den sich unter ande­rem in ihren Vor­stel­lun­gen zur Ent­wick­lung der EU, in ihrer Nähe zu den USA und in ihren regio­na­len Stra­te­gien. So ori­en­tiert die Bür­ger­platt­form, deut­schen Inter­es­sen ent­spre­chend, auf eine immer tie­fe­re EU-Inte­gra­ti­on, wäh­rend die PiS einen Macht­ab­bau bei den EU-Insti­tu­tio­nen favo­ri­siert. Auch die Regio­nal­po­li­tik der PiS ist dar­auf ange­legt, Gegen­ge­wich­te gegen die deut­sche Domi­nanz zu för­dern. Von Naw­ro­cki erwar­ten Beob­ach­ter stär­ke­re Oppo­si­ti­on zur Bun­des­re­pu­blik.